Ordergebühren beim Aktiendepot nicht unterschätzen

Wer Aktien kaufen und verkaufen möchte, der braucht dafür ein Aktiendepot bei einem Broker. Wer sich im Internet über Aktiendepots informiert, wie häufig auf entsprechende Vergleichsseiten hingewiesen. In diesem Zusammenhang ergeht oft auch auch der Hinweis auf die Gebühren zu achten. Doch von vielen Menschen werden die Gebühren unterschätzt. Während Servicegebühren wie zum Beispiel eine Grundgebühr häufig nur einmal für ein Kalenderjahr erhoben wird, werden regelmäßige Gebühren wie zum Beispiel die Ordergebühren unterschätzt. Was sind eigentlich Ordergebühren?

Aktien kann man grundsätzlich nicht direkt kaufen oder verkaufen, sondern braucht dafür seinen Broker. Dieser kauft oder verkauft die gewünschten Aktien in der gewünschten Menge und Zeitpunkt. Für jeden Aktienkauf oder Verkauf entstehen Gebühren die als Ordergebühren bezeichnet werden. Und genau bei diesen Ordergebühren sollte man aufpassen, den je nach Broker werden diese in unterschiedlicher Höhe erhoben. Teils gibt es je nach Broker sehr große Unterschiede bei den Ordergebühren. Wer nicht viel mit seinem Aktiendepot handeln möchte, kann die Ordergebühren sicherlich vernachlässigen, anders sieht es aber aus, wenn man viel handelt. In einem solchen Fall können die Differenzen zwischen den Ordergebühren je nach Volumen mehrere hundert Euro im Jahr ausmachen.

Auf die Kosten beim Aktiendepot achten

Nicht selten kommt nach den ersten Aktienkäufen das böse Erwachen für einen Inhaber eines Aktiendepot. So geht es nicht wenigen Inhabern von Aktiendepot, da sie bei der Eröffnung ihres Depot es versäumt haben, die Kosten zu prüfen. Den keinesfalls ist ein Aktiendepot und die Nutzung kostenfrei, vielmehr entstehen teils happige Gebühren mit der Nutzung. So gibt es Broker die eine jährliche, teils gibt es sogar Broker die eine monatliche Grundgebühr erheben. Diese Gebühren sind in der Regel noch übersichtlich, wesentlich komplizierter wird es bei den Ordergebühren. Ordergebühren entstehen bei einem jeden Aktienkauf- und verkauf. Und genau diese Ordergebühren sind der Kostentreiber, den wer viel Transaktionen durchführt, muss auch entsprechend viel Ordergebühren dafür bezahlen. Vermeiden kann man diese Kostenfalle durch die Nutzung von Vergleichsseiten.

Auf Vergleichsseiten findet man übersichtlich struktiert die einzelnen Broker mit ihren jeweiligen Gebühren und Serviceleistungen. Hier findet man oftmals auch Informationen zu entsprechenden Rabatten. So gibt es Broker die ein bestimmtes Handelsvolumen pro Jahr vergünstigt anbieten. Teils betragen diese Rabatte je nach Broker bis zu 50 Prozent. Wie man sieht, ein Blick vor Eröffnung von einem Aktiendepot kann sich finanziell wirklich lohnen.

Darum sollte man bei einem Aktiendepot vergleichen

Grundgebühren, Beratungsgebühren, Ordergebühren, die Anzahl der Gebührensätze, aber auch die höhe der Gebühren können bei einem Aktiendepot vielfältig ausfallen. Wie hoch sie ausfallen oder ob sogar erhoben werden, ist abhängig vom Broker. Und dies ist auch der Grund warum man nicht einfach ein Aktiendepot eröffnen sollte. Viele Broker locken mit hohen Versprechungen auf Gewinne oder Vergünstigungen bei der Eröffnung.

Von solchen Werbeaussagen sollte man sich bei einem Aktiendepot nicht blenden lassen. Vielmehr sollte man im Detail prüfen, welche Kosten, aber auch welche Bedingungen, zum Beispiel Kündigungsbedigungen oder Serviceleistungen vom Broker geboten werden. Am einfachsten und schnellsten lässt sich dieses im Rahmen eines Vergleiches der Aktiendepots erledigen. Entsprechende Vergleichsseiten speziell für Aktiendepots findet man im Internet. gute Aktiendepots in einem aktuellen Vergleich Die Nutzung dieser Vergleichsseiten ist in der Regel völlig kostenfrei und unverbindlich. Hat man die einzelnen Angebote der Broker geprüft, kann man sehen ob es dem Bedarf entspricht oder nicht. Den auch hier gibt es ja Unterschiede zwischen den Nutzern, so gibt es Nutzer die täglich ihr Aktiendepot nutzen, aber auch Nutzer die dieses nur selten tun. Und gerade da können sich dann die Prioritäten schon verschieben, in dem man zum Beispiel höhere Gebühren in kauf nimmt, dafür aber bessere Serviceleistungen wie Beratungen hat.

Aktiendepot: Onlinebank oder Direktbank?

Wenn es um die Einrichtung von einem Aktiendepot geht, stellt sich natürlich für den Betroffenen immer die Frage, welchen Broker nehme ich. Neben den örtlichen Banken als Broker, hat man durch das Internet nämlich auch die Möglichkeit auf die Vielzahl der Onlinebroker zurückzugreifen. Gerade im Zusammenhang örtlicher Broker durch Hausbank oder Onlinebroker stellt sich natürlich immer die Frage nach den Vor- und Nachteilen. Doch was sind die Vor- und Nachteile zwischen diesen Brokern? Der sicherlich größte Vorteil wenn man sich für seine Hausbank oder eine andere örtliche Bank als Broker entscheidet, ist sicherlich der engere Kontakt. Ob telefonisch, per E-Mail oder mit dem Berater persönlich in der Bank, die Beratungsmöglichkeiten rund um ein Aktiendepot sind bei örtlichen Bank mit direktem Kundenbezug wesentlich höher und intensiver, als bei einem Onlinebroker.

Doch im Vergleich zum Onlinebroker sind örtliche Banken die auch als Broker auftreten, oftmals aufgrund ihrer Struktur bei den Gebühren teurer. Auch wenn die Beratungsmöglichkeiten bei einem Onlinebroker eingeschränkter sind, so sind sie doch meist länger verfügbar, auch weil starre Geschäftszeiten bei vielen Onlinebrokern aufgrund ihrer internationalen Kundschaft so nicht vorhanden sind. Ein paar Vor-, aber auch Nachteile von örtlichen Brokern, aber auch Onlinebrokern wurden jetzt genannt. Egal für was man sich letztlich entscheidet, man sollte davor einen Vergleich durchführen.